„Das Spannende ist die hohe Innovationsrate“

Ursprünglich in der Nachrichtentechnik tätig, wechselte Sven Warnck in die optischen Technologien. Ein Studium der physikalischen Technik mit dem Schwerpunkt Optik und Lasertechnik war für ihn der erste Schritt in die Branche. Bei der m-u-t AG startete er in der Entwicklung, leitete Projekte, später auch den gesamten Bereich. Heute ist der 39-Jährige verantwortlich für Human Resources und Business Development.
„Das Spannende an den optischen Technologien ist die hohe Innovationsrate. Es gibt viele, sehr junge Produkte, und ich komme immer wieder mit faszinierenden Entwicklungen in Kontakt. Aktuell zum Beispiel arbeitet die m-u-t AG an einer Technologie für Diabetiker, die den Blutzuckergehalt im Körper kontinuierlich misst. Die Sensorik meldet den Bedarf an Insulin, so dass sich eine implantierbare, künstliche Bauchspeicheldrüse steuern lässt. Bei diesem Projekt kooperieren wir mit Unternehmen und Instituten aus der Medizintechnik, die uns auch unterstützen, die Entwicklung medizinisch zu validieren. Generell arbeiten wir sehr eng mit Hochschulen und Instituten zusammen, um unser Know-how zu erweitern und am Puls der Zeit zu bleiben.
Meine Aufgabe im Business Development ist es, Netzwerke aufzubauen. Dabei kommen mir mein technisches Wissen und meine Erfahrung aus der Entwicklung zugute. Ich kümmere mich um Kooperationen, sei es mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen. Zudem bin ich im Bereich Akquisition tätig: Ich pflege den Kontakt zu potenziellen Kunden, lerne sie kennen und stelle unsere Leistungen vor. Ich bin der Türöffner, wenn Kunden mit konkreten Problemstellungen auf uns zukommen.
Unsere Schwerpunkte liegen in drei Bereichen. Neben Medizintechnik und Laborautomation beschäftigen wir uns mit Spektroskopie und Sensorik. Dabei geht es etwa um genaue Farbmessungen oder die Analyse von Inhaltsstoffen. Ein weiteres Thema ist die frühe Branderkennung. Wir werten Videobilder aus – keine konventionellen, sondern Infrarotbilder –, um potenzielle Brandszenarien zu beurteilen und zuverlässige Systeme zu entwickeln.“

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